SRG SSR

Offenlegungspflicht

Offenlegungspflicht

Das Schweizer Stimmvolk nahm im März 2013 die Minder-Initiative „gegen die Abzockerei“ an, woraufhin der Bundesrat die Anwendungsverordnung – die Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV) – verabschiedete. Die VegüV trat am 1. Januar 2014 in Kraft, liess jedoch börsenkotierten Aktiengesellschaften eine Frist bis zu ihrer Generalversammlung 2015 für die vollständige Umsetzung sämtlicher Bestimmungen.

 

Für Pensionskassen gilt die Offenlegungspflicht nach der Verordnung gegen übermässige Vergütungen (VegüV):

Art. 23 Offenlegungspflicht
(Art. 86b des BG vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge)

1 Vorsorgeeinrichtungen, die dem Freizügigkeitsgesetz (FZG) unterstellt sind, müssen mindestens einmal jährlich in einem zusammenfassenden Bericht ihren Versicherten gegenüber Rechenschaft darüber ablegen, wie sie ihrer Stimmpflicht nach Artikel 22 nachgekommen sind.

2 Folgen die Vorsorgeeinrichtungen den Anträgen des Verwaltungsrates nicht oder enthalten sie sich der Stimme, so müssen sie ihr Stimmverhalten im Bericht detailliert offenlegen. 

 

Weiter zu:

Übersicht zur Ausübung der Stimmrechte

Ethos-Studie „Generalversammlungen 2015, Vergütung und Corporate Governance der Unternehmen des SPI“

 

Seit 2016 veröffentlichen wir das Stimmverhalten halbjährlich.

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